Ich schreibe nach einer längeren Pause gerade an meinem dritten Thema - die INNERE MITTE.

 

Wo ist sie denn eigentlich? Und wie gelange ich dort hin? Wer zeigt mir den Weg?

Wie fühlt es sich an, "aus der Mitte gefallen zu sein"? Und was bedeutet sie für uns?

 

 

Wenn wir nach einem Ort suchen, der unsere INNERE MITTE beschreibt, so würde ich spontan "Bauch" sagen.

 

*unser Bauch ist die Mitte zwischen Ober- und Unterkörper;  *wir haben (mehr oder weniger) ein Bauch-Gefühl;  *etwas macht uns Bauch-Schmerzen;  *der Magen "wohnt" im Bauch und vieles kann uns "auf den Magen schlagen";  *wir entscheiden oft aus dem Bauch heraus... 

Der Bauch ist also der Sitz der Emotionen...

Und er ist die Stelle, mit der wir das Gleichgewicht auf einem Ball halten können.

 

Die INNERE MITTE ist aber auch ein Ort unseres Seelenfriedens. Ein nicht materiell fassbarer Ort.

Wenn wir in unserer Mitte sind, fühlen wir uns wohl, sind wir in einer gewissen inneren Balance, im Gleichgewicht zwischen uns und der Welt - zwischen uns und den "Gelassenheitsräubern"...

"Gelassenheitsräuber" - sind "Energiefresser"...

Für mich sind Gelassenheitsräuber bzw. Energiefresser einerseits äußere Gegebenheiten wie z.B. permanente Überforderung im Beruf, ständiger Zeitdruck, Streit mit dem Partner oder auch ein Gewitter (wenn man Angst vor Gewitter hat)...  Andererseits können auch unsere eigenen Emotionen diese Räuber sein - sie können uns regelrecht aus der Mitte schleudern!   - Angst, Wut, Schuldgefühle, latent nagende Unzufriedenheit, finanzielle Unsicherheit... Der Weg zur Mitte zurück scheint dann manchmal verdammt holprig und weit zu sein...

 

Spätestens an dem Punkt sollten wir uns umsehen nach einem Anker - nach Unterstützung, nach einem

Ruhe-Ort, nach Seelen-Nahrung...

Wer oder was kann mir helfen, die innere (und äußere) Balance - MEINE MITTE - wiederzufinden?